Wohnen

Was ist nachhaltiger: Der Geschirrspüler oder doch das gute alte Spülen per Hand?

RaspberryStudio/shutterstock.com

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister: Während die einen behaupten, das Spülen per Hand wäre umweltfreundlicher, weil es weniger Wasser und Strom verbrauche, sehen andere das ganz anders. Doch wer hat recht? Mit welcher Methode spart man am meisten Energie, schont die Ressourcen und den eigenen Geldbeutel?

Technischer Fortschritt? Ja, bitte!

Der Hersteller von Reinigungsmitteln Somat hat den Wasserverbrauch von Hand- und Maschinenwäsche daher einmal genauer unter die Lupe genommen. Laut diesem Beitrag von Somat sind Geschirrspüler dabei immer effizienter und umweltschonender als das Abwaschen per Hand. Selbst ältere Modelle verbrauchen weniger Strom und Wasser als eine gründliche Handwäsche.

Klimaschutz optimieren

Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Geräten große Unterschiede. Wer besonders viel Wasser sparen und besonders nachhaltig agieren möchte, sollte ein paar Punkte beachten. So verbrauchen moderne Geschirrspüler viel weniger Energie und Wasser als ihre älteren Vorgänger, weshalb besonders alte Exemplare irgendwann ausgetauscht werden sollten.

Zudem spart nur, wer den Geschirrspüler wirklich richtig füllt, bevor er ihn anschaltet. Eine halbvolle Maschine laufen zu lassen, kostet nicht nur unnötig viel Geld, zugleich ist dieses Verhalten wenig umweltfreundlich. Wer allein lebt oder selten daheim isst, sollte eine kleinere Maschine auswählen, um dennoch sparen zu können.

Das richtige Programm für Geschirr und Umwelt

Um zu sparen, ist auch die Nutzung des am besten geeigneten Programmes entscheidend. Prinzipiell gilt: Je niedriger die Temperatur ist, umso weniger Strom wird zum Aufheizen des Wassers benötigt. Vor allem nur leicht verschmutzte Dinge wie Teller und Tassen sollten daher bei niedrigen Temperaturen und mit kurzen Programmen gespült werden. Allerdings ist es wenig sinnvoll, wenn das Geschirr nicht richtig sauber wird und daher eine „Ehrenrunde“ einlegen muss – oder letztendlich doch noch einmal mit der Hand gespült wird. Stark verschmutztes oder fettiges Geschirr, Töpfe und Schüsseln benötigen daher höhere Temperaturen. Nur so werden sie hygienisch rein.

Die optimale Vorbehandlung

Um tatsächlich Wasser und Energie zu sparen und gleichzeitig nachhaltig zu agieren, sollten normal verschmutzte Geschirrteile nicht vorgespült werden. Das erledigt die Maschine von ganz allein. Stark verkrustete Teller oder Töpfe mit angebrannten Essensresten hingegen sind vor dem Spülgang abzuspülen oder einzuweichen, damit sie wirklich sauber werden. Oft genügt hier kaltes Wasser und ein paar Tropfen Geschirrspülmittel. Wichtig ist auch, dass keine Essensreste in der Maschine landen: Diese verhindern eine gründliche Reinigung und können Schläuche und Leitungen verstopfen.

Die richtige Pflege

Damit Hygiene und Sauberkeit dauerhaft gewährleistet sind, muss die Spülmaschine entsprechend gepflegt werden. Dazu gehört neben einer Reinigung von Besteckkorb und Dichtungen auch, sie regelmäßig bei hoher Temperatur mit einem Reiniger laufen zu lassen. Dieser entfernt Ablagerungen von Kalk und Fett, beseitigt Bakterien und Keime und sorgt dafür, dass die Maschine eine lange Lebensdauer hat und effizient reinigen kann.

Ähnliche Beiträge

Tische aus Akazienholz, Mangoholz, Teakholz & Eichenholz: Darum versprühen sie ein bezauberndes Wohnflair

HausMagazin Redaktion

Barrierefreies Wohnen: Worauf bei Seniorenwohnungen geachtet werden muss

HausMagazin Redaktion

Skandinavische Wohntextilien: So verschönern Kissen, Kissenhüllen & Wolldecken aus Skandinavien jede Wohnung

HausMagazin Redaktion