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Wie sicher sind Mähroboter: Ein Überblick über die wichtigsten Sicherheitsaspekte

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Die Rasenpflege im Sommer ist langwierig und monoton und stiehlt vielen wichtige Stunden am Wochenende, in denen sich eigentlich der Freizeit und der Familie gewidmet werden soll. Verständlicherweise greifen aus Gründen des Komforts so immer mehr Gartenbesitzer zu einem Mähroboter.

Doch wie sicher sind die intelligenten Helfer für den Außenbereich und worauf gilt es zu achten, wenn sich Haustiere oder Kinder im Haushalt aufhalten und natürlich auch während der Aktivität des Roboters den Garten unsicher machen wollen?

Mähroboter im Test – ist auf die Geräte Verlass?

Bevor Mähroboter auf den Markt kommen, müssen sie sich in Europa und besonders in Deutschland strengen Tests unterziehen. Doch auch nach der Freigabe gibt es etliche unabhängige Institute und Organisationen, die einen genauen Blick auf die Sicherheitsaspekte der Mähroboter werfen. Die Tests zeigen, dass die meisten Mähroboter mit erprobten Sicherheitsaspekten ausgestattet sind, die Unterschiede sind allerdings groß. Vor einem Kauf gilt es also nicht nur Preise, sondern besonders die Tests der Geräte miteinander zu vergleichen.

Sicherheitsmängel bei Mährobotern müssen ausgeschlossen werden, wenn während des automatischen Mähvorgangs Personen, unabhängig vom Alter, oder Haustiere Zugang zum Garten haben. Zu beachten ist die verbaute Sensortechnik, außerdem ist es hilfreich zu wissen, wie der Roboter bei starken Steigungen oder bei Kontakt mit Hindernissen reagiert.

Was spielt bei sicheren Mährobotern die wichtigste Rolle?

Es gibt bestimmte Elemente, auf die bei der Auswahl des Mähroboters besonders zu achten gilt. Alle auf dem Markt verfügbaren Geräte sind mittlerweile mit Sensoren zur Hinderniserkennung ausgestattet, doch das bedeutet nicht, dass diese bei allen Varianten gleich zuverlässig funktionieren. Das Gleiche gilt für die Hebesensoren. Versucht jemand, den Roboter während seiner Tätigkeit anzuheben, muss beim Verlust des Bodenkontakts das Gerät sofort stoppen. Kinder oder Jugendliche sind oftmals neugierig und möchten herausfinden, wie das Gerät funktioniert. Damit es hier niemals zu Verletzungen kommt, müssen die Klingen immer sofort stillstehen, wenn der Mähroboter umkippt oder hochgehoben wird.

Hochwertige Geräte sind mit Sensoren ausgestattet, die so programmierbar sind, dass Sie den Motor sofort abschalten, sollte sich jemand aktiv dem Gerät nähern. Sollten kleinere Kinder in Momenten der Unachtsamkeit auf den modernen Rasenmäher zulaufen, so stoppt dieser seine Arbeit und setzt diese erst dann wieder fort, wenn jegliche Gefahr für das Kind oder das Haustier gebannt sind.

Trotz Automatisierung ist Vorsicht geboten

Obwohl die Mähroboter ihren Aufgaben mittlerweile selbsttätig nachgehen, sollte der Mähvorgang überwacht werden. Um die Risiken von Beginn an zu minimieren, ist es wichtig, dass das Gerät fehlerfrei programmiert ist. Das bedeutet, dass der Mähbereich klar umgrenzt ist. Ebenso muss vor und nach den Einsätzen kontrolliert werden, ob sämtliche Bestandteile in Ordnung sind. Gerade beschädigte oder verschmutzte Sensoren oder kaputte Klingen entwickeln sich schnell zu einem vermeidbaren Gefahrenherd.

Den technischen Fortschritt mit Vorsicht genießen

Trotz der Einfachheit und des Komforts, den ein Mähroboter bietet, soll dieser nicht als Selbstläufer betrachtet werden. Kommt es zu einem Zwischenfall, so ist das immer der Unachtsamkeit der Besitzer geschuldet. Wer Sorgen seiner Kinder, der Nachbarn oder der Haustiere wegen hat, der sollte in sich gehen, ob es eventuell nicht doch besser und sicherer ist, den Rasen weiterhin manuell zu mähen.

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