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HAUSmagazin 2016

CLAUDIA ELSÄSSER, aus Steinenbronn ist mehrfache Preisträgerin des internationalen Wett- bewerbs zum Badplaner des Jahres. Sie weiß: nur gemeinsam schaffen gestalterische und tech- nische Kompetenz das perfekte neue Bad. Basis eines neuen Bades ist die Installation hinter der Wand, die zuverlässig das Wasser zu- und abführt. Hauswasserleitungen regelmäßig überprüfen Ulpariorepuda quasisitisci dolorem estrum faces Foto:Maincor Sanitär- und Heizungs-Fachbetriebe sind in punkto Bad- und Haustechnik wichtige Ansprechpartner. Wir sprachen mit Claudia Elsässer von der Gerhard Elsässer GmbH in Steinenbronn. Sind Sie schon einmal an die Grenze der Bad- Gestaltung gestoßen, weil die Ideen tech- nisch nicht umsetzbar waren? ELSÄSSER: Technisch ist sehr viel mach- bar. Zum Beispiel kann eine bodenebene Dusche in einem alten Fachwerkhaus mit Holzbalkendecke und niedriger Raumhö- he wegen der Abwasserführung schwierig werden. Aber auch dafür gibt es Lösungen, eventuell mit einer Hebeanlage. Letztend- lich kommt es immer darauf an, was dem Kunden wichtig ist. Was bedeutet Kernsanierung eines Bades? ELSÄSSER: Dabei wird alles im Raum bis auf die Grundmauern demontiert. Die al- ten Abflussrohre und die Wasserzuleitun- gen werden nebst den Elektroleitungen komplett entfernt und durch neue ersetzt. Eventuell werden Türen oder Fenster ver- setzt oder Wände abgerissen, um einen nebenliegenden Raum ebenfalls in das neue Bad einzubeziehen. Stichwort „alte Wasserleitungen“: wann sollten die ausgetauscht werden? ELSÄSSER: Ich hoffe nicht, dass in Deutsch- land noch irgendwo Bleirohre verbaut sind. Wenn doch, sollten die schleunigst ersetzt werden, denn das gesundheits- schädliche Blei belastet das Trinkwasser. Durch Kalk im Wasser können sich Rohre mit der Zeit zusetzen. Das kann jedoch mit dem Einbau von bestimmten Geräten ver- hindert werden, ohne dass das gesamte Rohrnetz erneuert werden muss. Schlecht sind Leitungen, die zu nicht mehr genutz- ten Wasserentnahmestellen führen. Darin stagniert das Wasser. Dann können sich Mikroorganismen stark vermehren. Wer sich Sorgen wegen des Leitungsnetzes im eigenen Haus macht, sollte sich an einen Sanitär-Installationsbetrieb wenden. ■ Fotos:SHKAG HAUSmagazin 11 WASSER HAUSmagazin 11

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